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Hier wird der Begriff "Lazy Battery Effect" erklärt. Alle Begriffe wurden recherchiert
und zu Ihrer Information online zusammengestellt.
Lazy Battery Effect:
Beim Aufladen eines Akkus können sich an der negativen Elektrode Cadmium-Kristalle bilden. Wurde der Akku nicht vollständig entladen, entsteht dadurch eine zweite, unerwünschte Ladestufe. Beim Entladen kann der Akku nur noch bis zu dieser Stufe genutzt werden, er merkt sich diese Stufe also. Durch weitere unvollständige Entladezyklen kann sich der Effekt hochschaukeln. Die Bedeutung des Memory-Effekts ist stark umstritten, da eine Zelle schon mehrfach bis zur selben Entladestufe entladen werden müsste, damit der Memory-Effekt auftaucht. In der Praxis kommt das aber nur bei wenigen Geräten vor, beispielsweise bei schnurlosen Telefonen, die mehrmals nach einem kurzen Gespräch gleich wieder auf die Ladestation gelegt werden. Einige Leute meinen, durch das Anlegen einer höheren Spannung (um die 10 Volt bei 1.2-Volt-Zellen) könne man die Kristalle aufbrechen und so den Memory-Effekt rückgängig machen. Bei NiMH-Zellen heisst dieser Effekt Lazy-Battery-Effekt. Die Betriebszeit verkürzt sich um bis zu 90 Prozent, weil der Innenwiderstand wächst und somit die Spannung bei Belastung zusammenbricht. Bis auf einen Unterschied ähneln sich beide Effekte: Der Lazy-Battery-Effekt tritt nicht so abrupt ein wie der Memory-Effekt.
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