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Hier wird der Begriff "Netz" erklärt. Alle Begriffe wurden recherchiert
und zu Ihrer Information online zusammengestellt.
Netz:
Dualband-Netz
Unter Dualband-Handys versteht man Geräte, die mit der entsprechenden SIM-Karte in den D-Netzen auf einer Frequenz von 900 MHz, in Deutschland vornehmlich T-Mobile und Vodafone, und den E-Netzen auf einer Frequenz von 1800 MHz, in Deutschland vornehmlich E-plus und O2, funktionieren. Alle aktuellen Handys sind mindestens Dualband-Handys. Man kann mit diesen Handys auch in vielen Teilen der Welt per Roaming telefonieren.
EDGE-Netz
EDGE (Enhanced Data Rates for GSM Evolution) ist im Gegensatz zu UMTS kein komplett neuer mobiler Datenstandard, sondern stellt vielmehr eine Ausbaustufe des bisher benutzten GPRS-Netzes dar. Die Vorteile von EDGE sind der niedrige Investitionsaufwand, die ausgezeichnete Netzabdeckung und ein guter Empfang. Mit EDGE lassen sich Geschwindigkeiten zwischen 150 und 200 kBit/s erzielen, also etwas weniger als im UMTS-Netz (ohne HSDPA) mit seinen maximal 384 kBit/s. Um EDGE nutzen zu können, benötigen Sie ein Handy, das diesen Standard unterstützt.
GSM-Netz
(Global System for Mobile Communication) ist der derzeit weltweit dominierende Standard für Mobilfunknetze. Auf ihm basieren das deutsche D- und E-Netz (s. Dualband). GSM taugt vor allem zum Telefonieren, da es Daten nur langsam überträgt. Es gibt allerdings Erweiterungen wie GPRS, die schnellere Datendienste wie z.B. WAP ermöglichen. Die Übertragungsraten sind jedoch nicht mit den Möglichkeiten von UMTS zu vergleichen.
HSDPA-Netz
HSDPA steht für "High Speed Downlink Packet Access". Durch diese neue Technik ist es möglich die Geschwindigkeit mit der man via UMTS-Netz im Internet surft oder Daten herunterlädt kräftig zu erhöhen. Während UMTS noch mit einer Übertragungsrate von maximal 384 kBits/s aufwarten kann, bietet HSDPA bereits 1,8 MBit/s, also ca. fünfmal so viel. Zukünftig soll der neue Übertragungsstandard noch ausgebaut werden. Dann sollen sogar Geschwindigkeiten von ca. 10 MBit/s möglich sein. Sofern man HSDPA benutzen möchte, braucht man ein UMTS-fähiges Handy.
HUUPA-Netz
HSUPA steht für "High Speed Uplink Packet Access". Mit dieser Technik wird die Upload-Geschwindigkeit des mobilen Internets im UMTS-Netz stark erhöht. Je nach technischen Voraussetzungen der Basisstationen und Endgeräte der Nutzer sind Upload-Geschwindigkeiten von mehreren Mbit/s möglich. Weitere Steigerungen sind geplant. Wie für HSDPA braucht man auch für HSUPA ein UMTS-fähiges Endgerät wie Handy, Datenkarte oder PDA, das zusätzlich auch den HSUPA-Standard unterstützt.
Quadband-Netz
Quadband-Handys funktionieren weltweit in allen GSM-Netzen. Sie unterstützen neben 900 und 1800 MHz auch die Frequenzen um 850 und 1900 MHz. Die Frequenz 850 MHz wird zunehmend in den USA verwendet und erweitert deren bestehendes 1900-MHz-Netz. Per Roaming kann man mit einem Quadband-Handy also in den USA und der restlichen Welt telefonieren. Manchmal wird auch vom 800 MHz Netz gesprochen - gemeint ist in diesem Fall jedoch 850 MHz.
Triband-Netz
Triband-Handys funktionieren nicht nur in den D- und E-Netzen (s. Dualband), wie man sie in Deutschland, Europa und Afrika verwendet, sondern auch auf einer Frequenz von 1900 MHz. Dieses Netz wird in Teilen der USA verwendet, per Roaming kann man mit diesen Handys also auch dort problemlos telefonieren.
UMTS-Netz
UMTS (Universal Mobile Telecommunications Systems) bezeichnet einen neuen Standard für Mobilfunknetze, durch den Daten schneller übertragen werden können als im heute dominierenden GSM-Netz. Dadurch werden Funktionen wie Videotelefonie, mobiles Surfen im Internet oder Downloads von Musik und Videos besser möglich. Ein flächendeckendes UMTS-Netz entsteht in Deutschland z.Z. erst. Daher können UMTS-Handys auch im "normalen" GSM-Netz funken und schalten nach Bedarf automatisch zwischen beiden Netzen um.
WLAN-Netz
WLAN bietet eine weitere Möglichkeit mit dem Handy ins Internet zu gehen. Dabei klinkt sich das Mobiltelefon im Gegensatz zu mobilen Datendiensten wie UMTS oder HSDPA in sogenannte Hot Spots-Zugangspunkte ein, im Prinzip genauso wie ein Notebook. Dort sind dann Geschwindigkeiten bis zu 11 MBit/s möglich. Zum Vergleich - UMTS bietet max. 384 kBit/s, HSDPA zur Zeit 1,8 MBit/s. Ein weiterer Vorteil sind die bei weitem niedrigeren Kosten. Allerdings stellt die Abhängigkeit von den Hot Spots, von denen man sich nicht weiter als ca. 100m entfernen darf, einen recht großen Nachteil dar.
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